
Die Ukraine hat den Verlust von zwei MiG-29-Kampfjets innerhalb von weniger als 24 Stunden bestätigt. Einer davon wurde von einer russischen Geran-4-Kamikaze-Drohne zerstört, während er sich auf den Start von einem Flugplatz im Süden des Landes vorbereitete.
Die zweite Maschine stürzte während eines Kampfeinsatzes über der Region Poltawa aus bislang ungeklärten Gründen ab. In diesem Fall konnte sich der Pilot mit dem Schleudersitz retten und wurde lebend geborgen.
Der Angriff auf den Flugplatz sorgte vor allem wegen des Einsatzes der Geran-4 für Aufmerksamkeit, einer neuen strahlgetriebenen Drohne aus russischer Entwicklung. Sie ist schneller als die Geran-2 und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 500 km/h, wodurch sie für ukrainische Luftabwehrsysteme, die für die Bekämpfung propellergetriebener Drohnen ausgelegt sind, deutlich schwieriger abzufangen ist. Das Flugzeug wurde noch am Boden getroffen, bevor es überhaupt zu seinem Einsatz starten konnte.

Der Verlust der zweiten MiG-29 gibt weiterhin Rätsel auf. Die ukrainischen Behörden erklärten lediglich, dass das Flugzeug während eines Einsatzes über der Region Poltawa verschwunden sei und die Umstände des Vorfalls noch untersucht würden. Dass sich der Pilot retten konnte und lebend geborgen wurde, deutet darauf hin, dass ein technischer Defekt, Feindeinwirkung oder eine Kombination mehrerer Faktoren die Ursache gewesen sein könnte.

Die beiden Vorfälle verdeutlichen den wachsenden Druck auf die ukrainische MiG-29-Flotte, deren Ersatz zunehmend schwieriger wird. Während sich die Lieferung der von Polen zugesagten Kampfflugzeuge weiter verzögert, treibt die Ukraine den schrittweisen Ersatz durch westliche Muster wie die F-16 sowie durch Vereinbarungen über Rafale- und Gripen-Kampfjets voran. Bis dieser Übergang abgeschlossen ist, stellt jeder Verlust einen erheblichen Rückschlag für die Luftkampffähigkeit des Landes dar.
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Quelle: Defence Blog | Foto: X @ug_chelsea | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
